Behandlungsablauf

Aufklärungsgespräch

Im Erstgespräch informieren wir Sie über den Sinn und Zweck einer Bestrahlung, deren Ablauf und die zu erwartenden Nebenwirkungen als auch über Behandlungsalternativen.

Zudem erhalten Sie Informationen zu den Abläufen während der Strahlentherapie oder einer kombinierten Radio-/Chemotherapie. Zu diesem Termin benötigen wir möglichst alle Vorbefunde wie OP-Berichte, feingewebliche Untersuchungen (Histologie) und alle verfügbaren Röntgen-, CT- oder MRT-Bilder, damit wir uns ein umfassendes Bild über die Art und das Ausmaß Ihrer Erkrankung machen können. Abschließend erfolgt noch eine kurze körperliche Untersuchung. Gegebenenfalls werden noch weitere diagnostische Maßnahmen eingeleitet.

Die Computertomographie zur Bestrahlungsplanung

Mit der Computertomographie werden die Grundlagen zur Bestrahlungsplanung gelegt. In einer definierten Liegeposition wird unter Verwendung von Lagerungshilfen eine stets reproduzierbare Körperlagerung hergestellt. In dieser Position werden dann die CT-Schichtaufnahmen für die Therapieplanung gewonnen und unmittelbar an das Bestrahlungsplanungssystem zur Planerstellung übermittelt.

Die dreidimensionale Bestrahlungsplanung

Auf den der Bestrahlungsplanung dienenden CT-Aufnahmen zeichnet der Arzt unter Schonung des gesunden Gewebes das zu behandelnde Zielvolumen ein. Der Medizin-Physik-Experte wird anschließend gemeinsam mit dem Arzt die für den Patienten in Form und Anordnung optimalen Bestrahlungsfelder erstellen.

Die erste Bestrahlung

Bei der ersten Bestrahlung werden die geplanten Bestrahlungsfelder durch den Arzt und den Medizin-Physik-Experten nochmals am Patienten kontrolliert und mittels digitalem Röntgenbild dokumentiert. Diesen Vorgang, bei dem eine Einstellungsgenauigkeit bis auf 5 mm gefordert ist, nennt man virtuelle Simulation. Sie ist präziser als die herkömmliche Röntgensimulation.

Die Dauer und Anzahl der einzelnen Bestrahlungen sowie die Dosis sind bei den verschiedenen Tumoren unterschiedlich. Die tägliche Bestrahlung dauert nur wenige Minuten. Die Wartezeiten sind kurz.

Die Bestrahlung selbst ist nicht schmerzhaft. Trotzdem können sich während der bis zu 35 Behandlungstage sogenannte akute Nebenwirkungen ergeben. Bitte zögern Sie nicht, uns zeitnah über bemerkte körperliche Veränderungen zu informieren.